Gelbkopfamazonen in Belize

Seit 2015 beschäftige ich mich mit dem intensiven Monitoring der wilden Papageien in Stuttgart. Sie zogen mich so in ihren Bann, dass ich die Gelbkopfamazonen unbedingt in ihrer ursprünglichen Heimat studieren wollte und meine Wahl fiel auf Belize.

Nun, Belize ist eins der vier Länder, welche die ursprünglichen Heimat der Gelbkopfamazonen ist. Die Gruppe der Gelbkopfamazonen ist insgesamt in drei Unterarten aufgeteilt. Aus Mexiko stammt zum einen die Doppelgelbkopfamazone (Amazona oratrix oratrix oder magna), welche hier bei uns in Stuttgart nun seit 1984 beheimatet ist. In Belize und Honduras leben die Gelbkopfamazonen (Amazona oratrix belizensis und Amazona oratrix hondurensis). Hier in Belize wollte ich nun mehr über die Papageienart herausfinden und hoffte sehr, sie in Freiheit in ihrem natürlichen Habitat beobachten zu können.

Belize liegt am karibischen Meer, direkt unterhalb von Mexiko und grenzt sonst nur noch an Guatemala. Nach El Salvador ist es das  zweitkleinste Land des amerikanischen Kontinents. Der Staat ist nur 290 Kilometer lang und etwa 110 Kilometer breit und weißt unter allen zentralamerikanischen Staaten die geringste Bevölkerungsdichte auf.

Fast 40 Prozent der Landesfläche steht unter Naturschutz. Insgesamt wird nur 20 Prozent für landwirtschaftliche Zwecke, meist zur Deckung des Eigenbedarfs, genutzt. Weit mehr als die Hälfte des kleinen Landes sind Wälder. In sieben Distrikten ist Belize aufgeteilt. Vier davon besuchte ich während meines Aufenthaltes in Belize. 

eine junge Gelbkopfamazone

Insgesamt wollte ich fast vier Wochen in Belize bleiben. Zwei Wochen lang wollte ich das Land kennenlernen und für zwei Wochen bei Belize Bird Rescue ein Volunteering machen. Die Rescue-Station hilft nicht nur den verletzten einheimischen Vögeln, sie hat ebenso ein Aufzuchts- und Auswilderungsprogramm für die in Belize heimischen Papageienarten, insbesondere für die vom Aussterben bedrohte Gelbkopfamazone (Amazona belizensis).

Meine erste Begegnung mit den Gelbkopfamazonen hatte ich in Crooked Tree. Ein herrlich naturbelassenes Gebiet. Hohe Pinien und unzählig viele Cashewbäume säumten den Weg. Mehrmals zogen kleine Gruppen von Gelbwangenamazonen  (Amazona autumnalis) über uns hinweg. Unterwegs sah ich Tyrannen, Trupiale, Königsechte und Kolibris. Plötzlich ertönten Rufe, welche mit sehr vertraut sind. Ein Paar Gelbkopfamazonen flogen aus einem Wald heraus an und landeten tatsächlich in meiner Nähe. Schnell eilte ich hin, doch genau in dem Moment als ich sie in einer Pinie sitzen sah, flogen sie auch schon wieder in den Wald hinein. Mein Guide Eric, der inzwischen über meine Leidenschaft für die Gelbkopfamazonen Bescheid wusste, versprach mir, gegen Abend einen Platz aufzusuchen an dem er sie schon häufig gesehen hat. Im Laufe des Tages sah ich sehr viele verschiedene Vogelarten. Eric war ein wahrer Meister darin, sie aufzuspüren. Schon im Vorfeld konnte er anhand der Stimmen sagen, um welchen Vogel es sich handeltet. Es ging auf den Abend zu und Eric fuhr mit mir zu der versprochenen Stelle. Erneut kam eine kleine Gruppe Gelbwangenamazonen angeflogen und landete in nächster Nähe. Kurz darauf folgten erneut die bekannten Rufe der Gelbkopfamazonen. Durch kniehohes Gras und jede Menge Geäst versuchte ich zu ihnen hindurchzugelangen. Nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich endlich bei ihnen angelangt. Mir fiel sofort auf, dass sich ihre Stimmlage zu den Stuttgarter Amazonen hin deutlich unterscheidet, aber dennoch sofort erkennbar ist, dass es nur Gelbkopfamazonen sein konnten. Ich weiß nicht, ob es vielleicht auch nur an der Umgebung mit der vielen Natur lag, aber es kam mir so vor, als wenn unsere Stuttgarter Papageien um einiges lauter in ihren Rufen sind. Ein weiteres Paar kam, landete aber in einiger Entfernung zu dem ersten Paar. Für etwa zehn Minuten blieb das Paar in der Baumkrone, bevor es aufbrach, um zu seinem Schlafplatz zu fliegen.

Meine nächste Begegnung mit den Gelbkopfamazonen hatte ich in der Piniensavanne um Hill Bank, wo das größte Vorkommen der Gelbkopfamazonen in Belize ist. In Belize ist die Art ausschließlich in den Pinienwäldern anzutreffen. Wie ich es schon gewohnt war, war auch diese Fahrt von der Landschaft her wunderschön. Ein großer Aztekensittichschwarm von ca. 50 Vögeln flog einmal tief über die Felder hinweg. Auf der Fahrt erzählte mir der Manager von der Field Station, dass man abends die Amazonen um einiges besser als morgens beobachten kann. Ich war sehr überrascht, denn in Stuttgart ist es genau anders herum. Da zeigen sie in den frühen Morgenstunden die meiste Aktivitäten. Er versicherte mir nochmals wie toll es abends ist und das man da sehr nahe an die Amazonen herankommen kann. 

Als wir am Ziel ankamen, hatte ich das Gefühl im Paradies zu sein. Um die liebevoll gestalteten Wohngebäude herum grasten friedlich Rehe und hoben den Kopf, als wir ankamen. Gemütlich und ohne Hast liefen sie in den Wald hinein. Hinter dem Gebäude befand sich ein See. Der Manager stellte mich Marcus, einem Ranger vor, für die nächsten zwei Tage wird er mich zu den Gelbkopfamazonen begleiten. Im Moment war es sehr ruhig auf der Station. Ich war quasi der einzige Gast. Oftmals sind hier viele Schulklassen beherbergt. Die Hill Bank Field Stadtion ist eine Naturschutzstation und setzt sich stark  für den Schutz des Regenwaldes und  der Forschung ein. Es war schon später Nachmittag und Marcus verabredete sich mir mir zum  Abendessen. Ich nutzte die noch bleibende Stunde um die Anlage zu erkunden. Sie lag direkt an einem breiten Fluss und aus allen Ecken hörte man Vogelgezwitscher. Ein kleiner Aztekensittichschwarm kam angeflogen und ich konzentrierte mich auf den kleinen Schwarm. Sie landeten in einem Baum und fraßen die Blüten. Während ich die Sittiche fotografierte, ertönten hinter mir wohl bekannte Rufe. In der Nähe mussten Gelbkopfamazonen gelandet sein. Es dauerte nicht lange, bis ich sie fand. Als ich näher an das Paar heranging, machten sie leise Warnrufe. Diese Töne kannte ich gut von den Stuttgarter Amazonen. Häufig flogen diese kurz darauf davon. Auf keinen Fall wollte ich, dass die Gelbkopfamazonen gleich wieder abhauten und entfernte mich erstmal wieder ein paar Schritte und schaute weg. Etwas später versuchte ich erneut dichter heranzukommen und tatsächlich blieben sie diesmal entspannt sitzen. Erst als der Sonnenuntergang kam flog das Pärchen weiter. 

Die Gelbkopfamazone ist vom Aussterben bedroht und für diese Art hatte Belize Bird Rescue ein eigenes Schutzprogramm. Nur 1200 Exemplare soll es in Belize noch geben. Hier in Belize ist allerdings zumindest eins vorhanden, etwas, dass sie in Mexico, Guatemala und Honduras nicht mehr haben: Lebensraum! Man geht mittlerweile davon aus, dass es in genau diesen Ländern nur noch ein paar Hundert gibt. Der Hauptgrund für diesen extremen Rückgang ist die Wilderei. Noch als Nestlinge werden die Vögel den Eltern weggenommen. Dann meistens sehr zügig die Flügel gestutzt, aufgepäppelt und verkauft. Werden sie beschlagnahmt, haben sie großes Glück. Sie werden zu Belize Bird Rescue gebracht, wo sie weiter von Hand aufgezogen werden, dann in die Flugvoliere kommen, um später wieder ausgewildert zu werden. Wie ich hier in Belize erfuhr, sind aber nicht nur die Wilderer ein Problem. In Belize brüten die Gelbkopfamazonen fast ausschließlich in Baumhöhlen von Pinien und diese Bäume sind sehr schmal, so dass die Bruthöhlen nicht gerade geräumig sind. Ein Gelege umfasst meistens drei bis vier Eier und oftmals schlüpfen vier Junge. Platz in der Höhle ist allerdings nur für zwei Junge. Sehr häufig bleiben die ein bis zwei jüngsten Nestlinge auf der Strecke und sterben. Belize Bird Conservancy startete daraufhin gemeinsam mit Belize Bird Rescue ein Projekt, in dem die ein bis zwei schwächsten Tiere entnommen werden, um von Hand großgezogen zu werden. Die älteren, stärkeren Jungen verbleiben bei den Elterntiere. Eine Ausnahme stellen allerdings die Bruthöhlen dar, welche jedes Jahr regelmäßig von Wilderern geplündert werden. Hier entnimmt Belize Bird Conservancy alle Jungtiere und gibt sie zur weiteren Handaufzucht und Auswilderung an Belize Bird Rescue. Sind sie gesund und fit werden sie nach etwa zehn Monaten freigelassen.

Während des Abendessens nutzte ich die Gelegenheit, Marcus mit Fragen über die Gelbkopfamazonen zu löchern.  Seit ein paar Jahren finden zur Brutzeit ein Monitoring der Gelbkopfamazonen zur Brutzeit statt. Ich dachte, dass dadurch die Wilderei ziemlich erschwert würde und die Zahl der gewilderten Papageien bestimmt zurückginge, aber Marcus schüttelte den Kopf. Nein, im Gegenteil. Es ist zum Teil sehr frustrierend für sie, sie stecken viel Zeit und Aufwand hinein, ein Brutpaar zu beobachten und am nächsten Morgen ist mit der Machete ein tiefes Loch in den Baum gehauen worden und die jungen Papageien sind weg. Der Verkauf von einer Gelbkopfamazone bringt dem Wilderer etwa 150 EUR ein. Geld, welches ausreicht um eine ganze Familie einen Monat lang zu ernähren. Marcus klagte, dass es an Alternativen für die Dorfbewohner fehlen würde. 

Außer Land gebracht werden die wenigsten der gewilderten Papageien. Abnehmer gebe es in ausreichender Menge in Belize privaten Haushalten, erzählte mir Marcus weiter. Das Verbot einheimische Papageien zu halten, interessiere die wenigsten. Hinzu käme auch noch, dass Bestechungsgelder von vielen gerne angenommenen werden.

Um fünf Uhr sollte es am nächsten Morgen losgehen. Das Brutgebiet ist nicht weit entfernt, erklärte mir Marcus. Allerdings liegt die Lagune dazwischen und wir mussten komplett außen herumfahren. In Belize lauern viele Gefahren auf die Papageien. Nicht nur Wilderer sind problematisch für die Brut, hinzu kommen Nesträuber, wie Schlangen, Leguane und Marder. Die bevorzugten Brutbäume in Belize sind Pinien. Nicht selten nutzen die Amazonen alte abgestorbene Bäume für ihre Brut. Diese Bäume sind sehr brandanfällig. In Belize gibt es sehr häufig Waldbrände, zum Teil durch extreme Hitze über einen längeren Zeitraum und zum Teil werden Brände von Jägern und Wilderern bewusst gelegt.

2017 konnte Belize Bird Conservancy 69 aktive Nester beobachten. Im Jahr zuvor waren es zwanzig mehr. Ein Hurrikan schien einige Brutbäume beschädigt zu haben. Insgesamt konnten 62 geschlüpfte Junge gezählt werden. Nur 23 davon wurden flügge. Im Jahr zuvor wurden noch 58 Junge flügge. Ein drastischer Rückgang, woraufhin nun im letzten Jahr erstmalig Nistkästen angebracht wurden, welche von den Papageien gerne angenommen wurden. 80 aktive Nester wurden 2018 gezählt, davon 50 Nester mit Jungtieren und aus 30 flogen Junge aus. Der Rest wurde gewildert oder sind Fressfeinden zum Opfer gefallen. Die zwanzig Nester, aus welchen keine Jungen geschlüpft sind, fielen die gelegten Eiern ebenfalls Fressfeinden zum Opfer oder waren unbefruchtet. 

Wir waren zeitig im Brutgebiet. Noch konnte man keine Rufe hören und wir warteten. Dann die ersten Rufe und wir eilten sofort hin. Die Rufe waren laut und sie klangen sehr nahe, umso erstaunter war ich, dass wir ein gutes Stück gehen mussten, bis wir sie schließlich sehen konnten. Wie die Stuttgarter Amazonen, schienen sie ebenfalls gerne zu erst in den Baumkronen zu landen. Sie waren sehr scheu als sie uns entdeckten, flogen sie gleich ein paar Bäume weiter. Ich besuchte Belize im Februar und März 2019. In Belize fangen die Amazonen etwa im April mit ihrer Brut an. So kurz vor Brutbeginn ist in Stuttgart immer einiges los, hier hielt es sich in Grenzen. Die Brutgebiete sind in Belize um ein Vielfaches größer. Der kürzeste Abstand zweier Bruthöhlen in Stuttgart lag bei circa 30 Meter. Als ein weiteres Paar rief und wir hineilten, mussten wir über fünf Minuten gehen, um dort anzugelangen. Ich ortete drei Brutpaare, welche alle weit auseinander lagen. In Stuttgart treffen sich die Brutpaare immer an ihren Reviergrenzen, um zu imponieren. Nicht selten endet es in einem handfesten Kampf. Hier schienen die Brutpaare voneinander Abstand zu halten und ich fragte Marcus, ob er schon Kämpfe beobachtet hatte. Oh ja, teilte er mir mit. Einmal ist sogar ein älteres Paar auf eine noch ganz junge Amazone losgegangen. Ich erinnerte mich, dass ich das auch schon mal in Stuttgart beobachten konnte. Die junge Pauline war gerade mal seit ein bis zwei Wochen flügge. Sie war ein Einzelkind und konnte mit ihren Eltern noch nicht mitfliegen. Während diese auf Futtersuche sind, lassen sie ihre Junge immer alleine zurück. Felix, eine Amazone, welche in diesem Jahr keinen Bruterfolg hatte, stürzte sich mehrmals ziemlich heftig auf Pauline. Ich war damals sehr in Sorge.

Wilderer plünderten die Papageien

Wir fanden einen Baum, in welchem mit einer Machete ein großes Loch geschlagen wurde,  Wilderer, sagte mir Marcus. Wir sahen anhand der Einstiegsöffnung, dass die Höhle etwa drei Meter tief war. Oft suchen die Papageien im Folgejahr den Brutbaum erneut wieder auf und benutzen als Einstieg die mit der Machete geschlagene Öffnung. Marcus schätzte, dass von zehn Bruthöhlen etwa drei den Wilderern zum Opfer fielen. Mit Pferden würden diese in das Brutgebiet gehen. Die Brutbäume aufzuspüren sei nicht schwer. Ihre Rufe sind weit zu hören. Hat der Brutbaum eine raue Rinde, knabbern die Amazonen den Rand ab, bis er glatt ist. Dieser helle Rand sei ebenfalls ein eindeutiges Indiz, erklärte mir Marcus. Dieses Jahr haben wir in Stuttgart erstmalig ebenfalls drei Brutpaare, welche nicht in den Platanen mit der glatten Rinde brüten. In den vergangenen Jahren war es immer nur ein Paar. Dieses Abnagen der kompletten Rinde, um die Höhle herum, konnte ich in Stuttgart nicht beobachten.

ein Jaguar stand plötzlich auf der Straße

Nachmittags starteten wir erneut, um die Amazonen aufzuspüren. Ich war sehr gespannt, hatte mir der Manager doch versprochen, dass die Beobachtung am Abend viel einfacher sein sollte. Lange Zeit fuhren wir erfolglos durch den Pinienwald. Aber ein anderes Highlight ergab sich uns, womit ich rein gar nicht gerechnet habe. Ein Jaguar lief die Schotterpiste entlang auf der wir fuhren. Marcus stoppte sofort den Jeep, stellte das Auto quer, damit ich gut sehen konnte und rief aufgeregt: Take your camera, take your camera (Nimm deine Kamera). Tatsächlich stoppte der Jaguar, drehte sich und schaute uns direkt an. Wow, das war ein toller Moment. Kurz darauf wendete er majestätisch und verschwand gemächlich im Gebüsch. 

Bis auf eine kurze Sichtung der Gelbkopfamazonen blieb unsere Suche erfolglos. Aber Marcus versprach mir, dass wir sie kurz vor Sonnenuntergang noch an ihrem Schlafplatz sehen werden. Wir kamen an den Eingang zum Schutzgebiet. Eine Wachstation und zwei Aussichtstürme standen hier. Nun warteten wir wieder. Marcus kletterte auf den Turm. Es dauerte nicht lange und zwei Amazonen kamen angeflogenen und landeten weit oben in einer Pinie. Ich versuchte, zu ihnen durchzudringen, aber zu viel Geäst versperrte mir den Weg. Nun waren weitere Amazonenrufe zu hören und Marcus rief nach mir. Bei ihm auf der Plattform, fast direkt neben ihm, sind vier Amazonen gelandet. Nun war ich baff. So nah am Menschen, wie kann das sein? Marcus war etwa einen Meter von ihnen entfernt. 

Aber die Erklärung war einfach, als ich die Amazonen sah, wurde es mir sofort klar. Sie trugen den Ring von Belize Bird Rescue und sind handaufgezogene ausgewilderte Papageien. Schließlich kletterte ich ebenfalls auf die Plattform. Ich kam ebenfalls sehr nah an die Amazonen heran und diese  zeigten überhaupt keine Anstalten, wegfliegen zu wollen. Trotz allem waren sie sehr wachsam und vorsichtig. Von Nikki, der Betreiberin von Belize Bird Rescue wußte ich, dass 2016 insgesamt elf in dem Gebiet um Hill Bank ausgewildert wurden. Vom Turm aus, sah ich sogar die Voliere in der sie kurz vor ihrer Freilassung zur Gewöhnung an das Gebiet untergebracht waren. Nikki erzählte mir aber auch, dass sie hier keine mehr Auswildern wird, weil einige Ranger sie all die Jahre nach ihrer Freilassung weiter gefüttert haben. Kein Wunder also, warum sie so zutraulich waren und der Manager meinte, abends sei es so toll die Papageien zu beobachten.

zwei handaufgezogene ausgewilderte Papageien

Viel zu schnell ging mein vierwöchiger Aufenthalt in Belize vorüber. Es ist sehr lobenswert, dass sich vor Ort Organisationen unter anderem wie Belize Bird Conservancy, Belize Bird Rescue und der Belize Zoo für den Artenschutz einsetzen. Die privat geführte Auffang- und Auswilderungsstation Belize Bird Rescue kann man durch ein Volunteering, einer Spende oder mit einem Besuch unterstützen. Von Deutschland aus ist der einfachste Weg, über Paypal zu spenden: www.paypal.me/BelizeBirdRescue.

Wer noch mehr zu meinem Aufenthalt in Belize lesen möchte, findet hier meine Erlebnisse bei Belize Bird Rescue.

Wer eine Reise in dieses besondere Land plant, dem kann ich den Reiseanbieter www.dienaturreise.de nur wärmstens empfehlen.

Quellen: Belize Bird Rescue, Belize Bird Conservancy, Avibase